Häufig gestellte Fragen

Brauche ich eine Überweisung vom Arzt?

In der Regel ist eine Überweisung vom behandelnden Haus- oder Facharzt nicht nötig.

In manchen Fällen benötigt die Krankenkasse jedoch ein Privatrezept für Chiropraktik vom Hausarzt um die Kosten zu erstatten. Ob dies in Ihrem Fall nötig ist, können Sie bei der Servicehotline ihrer Krankenkasse erfragen.

 

Werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen?

Diese Praxis ist eine reine Privatpraxis. Die Leistungen werden gemäß der Gebührenordnung für Heilpraktiker berechnet und in der Regel, sowohl von den Privatkassen, als auch der Beihilfe getragen. Eine vollständige Kostenübernahme kann jedoch nicht gewährleistet werden. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld einer Behandlung mit der jeweiligen Krankenkasse zu besprechen.

Kostenübernahmen haben schon bei folgenden Krankenkassen geklappt:

Actimonda, AOK Niedersachsen, AOK Plus, Atlas BKK Ahlmann, BKK24, BKK Familiy, BKK Fildemeister Seidensticker, BKK Mobil Oil, IKK, SBK, Securvita, VW Unterstützungskasse

 

Ist die chiropraktische Behandlung gleichzusetzen mit “Einrenken“?

Nein. Ein ausgerenktes Gelenk im Bereich der Wirbelsäule ist ein neurochirurgischer Notfall, der oft schwerste Lähmungserscheinungen zur Folge hat. Chiropraktoren lösen unter Einsatz ihrer Hände durch eine sanfte Impulsbehandlung Blockierungen der Wirbelsäule, des Beckens und der Extremitäten, um eine korrekte biomechanische Funktion zu gewährleisten. Der hierfür verwendete Fachbegriff lautet “Justieren“ (aus dem eng. “to adjust“ = “feineinstellen“). Von qualifizierter Hand ausgeübt ist dies eine nahezu schmerzfreie, extrem risikoarme und sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode.

 

Leiern die Gelenke nach der Behandlung eines Chiropraktoren aus, führen (häufige) Behandlungen zu Verschleiß?

Nein, im Gegenteil. Es werden nur blockierte Gelenke behandelt, so dass die Gelenkflächen wieder bestmöglich zu- und aufeinander passen. Somit ist gewährleistet, dass die Bänder, Sehnen und Muskeln nicht auf der einen Seite verkürzen und auf der anderen Seite überdehnen. Stellt der Chiropraktor fest, dass ein Gelenk überbeweglich (hypermobil) und durch mögliche Verletzungen (z.B. Bänderrisse) ausgeleiert ist, wird dieses nicht justiert. Es benötigt stabilisierende Techniken.