Behandeln mit der Hand

Die Chiropraktik zählt neben der Schul- und Zahnmedizin zu den drei größten und bedeutendsten Heilberufen weltweit. Das Wort Chiropraktik kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „mit der Hand behandeln“. Chiropraktorische Behandlungen sind seit Jahrtausenden bekannt. Schon bei Hippokrates, dem „Vater der Medizin“, finden sich Hinweise auf eine Wirbelsäulentherapie, die mit den Händen ausgeführt wurde.

Chiropraktoren sind keine Ärzte, sondern Spezialisten, die sich mit der Prävention, Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen des Muskel- und Gelenkapparates, sowie deren Auswirkungen auf das Nervensystem und die allgemeine Gesundheit beschäftigen. Bei der Untersuchung und Behandlung kommen hauptsächlich manuelle Techniken zum Einsatz. Wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die chiropraktorische Justierung der Wirbelsäule und der Extremitäten.

Es ist wichtig zwischen einem Chiropraktor und einem Chiropraktiker/Chirotherapeut zu unterscheiden.

Chiropraktoren haben ein intensives Vollzeitstudium der Chiropraktik (mindestens 5 Jahre an einer Universität/College) absolviert, das sowohl den einheitlichen internationalen Standards, als auch den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspricht.

Chirotherapeuten sind Ärzte, die eine Zusatzausbildung im Bereich Chiropraktik absolviert haben. Chiropraktiker sind Heilpraktiker, die einige Wochendkurse als Zusatzausbildung belegt haben.